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14.6.2021 - Mit einer total gefälschten polnischen Identitätskarte ausgestattet, versuchte am Samstag (12. Juni) ein Armenier Fahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb zu täuschen. Der 37-Jährige war gegen 13.50 Uhr als Reisender im Einreisezug unterwegs. Bei der grenzpolizeilichen Kontrolle legte der Fahrgast selbstsicher eine polnische Identitätskarte vor.

Sein überzeugendes Auftreten und auch die gültige Zugfahrkarte von Pilsen nach Mainz konnte die Fahnder jedoch nicht davon abhalten, das vorgelegte Reisedokument des Mannes genauer auf Fälschungsmerkmale hin zu überprüfen.

Dabei waren die Polizisten auch bereits nach kurzer Zeit erfolgreich. Das polnische Identitätskarte stellte sich als eine Totalfälschung heraus.

Zuständigkeitshalber wurde damit die Sachbearbeitung von der Bundespolizeiinspektion Selb übernommen.

Im Rahmen der weiteren grenzpolizeilichen Ermittlungen wurde dort bekannt, dass der Armenier bereits seit mehreren Jahren unter falscher Identität als polnischer Staatsangehöriger in der Tschechischen Republik gelebt und gearbeitet hat.

Nun muss sich der 37-Jährige wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz und des Verdachts der Urkundenfälschung verantworten.

Nach Abschluss der strafprozessualen Maßnahmen wurde der enttäuschte Armenier nach Tschechien zurückgeschoben und eine Wiedereinreisesperre für die Bundesrepublik Deutschland verhängt.

 

selb-live.de – Presseinfo Bundespolizei Selb

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